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Vor 56 Jahren

Folgende Veränderungen wurden am Trabant vorgenommen:
15.10.1962:
  1. letzter P 50/2
  2. Serienanlauf P 60 mit folgenden Änderungen:
    Motor P 60 -> 23 PS und 594,5 ccm
    Vergaser 28 HB 2-2 mit geänderter Düsenbestückung
    neuer Tankdeckel

  3. Zylinderkopf ohne Dichtung
Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung für den Personenkraftwagen „Trabant" des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau

Mit 71 Bildern


3., verbesserte Auflage - Ausgabe 1959


3.22 Kraftstoffvorrat prüfen

2011-01-30 09:54:20 Geändert: 2011-01-30 09:54:25 (1) (Gelesen: 2913)

Grundbedingung für das Anlaufen des Motors ist, daß sich Kraftstoff im Kraftstoffbehälter (3/2) befindet. Der Einfüllstutzen (3/1) befindet sich rechts auf dem Behälter und ist durch eine 1/3 Umdrehung des Deckels nach links zu öffnen. Mit einem Meßstab ist der Inhalt zu ermitteln. Gegebenenfalls muß aus eigenem Vorrat oder an einer Tankstelle nachgefüllt werden. Hierbei müssen wichtige Hinweise beachtet werden:
Die Schmierung aller sich bewegenden Teile im Motor erfolgt durch das dem Kraftstoff beigemischte Motorenöl. Das Mischungsverhältnis ist, wie bereits aus den technischen Daten ersichtlich, 25:1, d. h., auf 25 Liter Kraftstoff muß 1 Liter Öl beigemischt werden.

Für den thermisch hoch beanspruchten Motor Ihres „Trabant" wurde das

„Hyzet" Spezial-Zweitakt-Motorenöl

entwickelt.

Nur dieses Öl darf zur Herstellung der Mischung verwendet werden. Die Ver­wendung der sonstigen handelsüblichen Motorenöle kann zur Beschädigung Ihres Motors führen. Für die dadurch entstandenen Schäden können Garantie­ansprüche nicht abgeleitet werden.

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3.23 Elektrische Anlage des Fahrzeuges prüfen

2011-01-30 09:47:15 Geändert: 2011-01-30 09:49:03 (2) (Gelesen: 2915)

Die Batterie ist auf Ladezustand und gute Befestigung der Polklemmen zu prüfen. Der Ladezustand der Batterie ist als gut zu bezeichnen, wenn beim Einschalten der Scheinwerferlampen die Spannung nicht abfällt, d. h., wenn der Lichtschein der Scheinwerfer nach kurzer Zeit nicht dunkel wird. Solange auch der Anlasser mit guter Drehzahl durchdreht, ist der Ladezustand als gut zu bezeichnen.
In gewissen Zeitabständen, etwa jede Woche einmal, möchten Sie sich von dem Säurezustand in den einzelnen Batteriezellen überzeugen. Nach dem Abschrauben der Zellenverschraubungen ist zu ermitteln; ob der Säurebestand oberhalb der Platten steht. Wenn dies nicht der Fall ist, muß destilliertes Wasser — niemals Säure — nachgefüllt werden.
Trockenstehende Platten in den Zellen sulfatisieren, und der Ladezustand ver­schlechtert sich sehr schnell. Eine kostspielige Instandsetzung ist dann die Folge. Ferner ist vor Antritt jeder Fahrt die gesamte Lichtanlage, insbeson­dere die Schluß- und Bremslichter sowie die Blinkeinrichtung, auf einwand­freie Funktion zu prüfen.

Bild43
Bild 43 Batteriesäure prüfen
1 Minusklemme
2 Plusklemme
3 Aräometer

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3.231 Scheinwerfereinstellung prüfen

2011-01-30 09:42:50 Geändert: 2011-01-30 09:43:02 (1) (Gelesen: 2905)

Richtige Scheinwerfereinstellung ist Grundbedingung für die Sicherheit bei Nachtfahrt.
Zu hoch eingestellte Scheinwerfer blenden bei Gegenverkehr, während zu niedrig eingestellte Scheinwerfer die eigene Sichtmöglichkeit herabmindern. Zur Prüfung der richtigen Scheinwerfereinstellung dienen die im Bild 44 ein­getragenen Einstellmaße.

Bild 44
Bild 44 Maße für Schein­werfereinstellung

Zur Einstellung der Scheinwerfer dienen die im Scheinwerferring angeord­neten Einstellschrauben (45/1 und 3). Die Schraube (45/3) dient zur Verstellung in horizontaler und die Schraube (45/1) zur Verstellung in vertikaler Richtung.

Bild 45
Bild 45. Scheinwerfereinstellung
1 Einstellschraube für Vertikaleinstellung
2 Befestigungsschraube für Scheinwerferring
3 Einstellschraube für Horizontalverstel­lung

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3.24 Prüfen der Bereifung

2011-01-30 09:26:42 Geändert: 2011-01-30 09:26:48 (1) (Gelesen: 2905)

Vom Zustand der Reifen hängt die Fahrsicherheit ab. Deshalb sind die Reifen auf evtl. eingedrungene Fremdkörper zu untersuchen. Der Luftdruck ist un­bedingt einzuhalten. Letzterer hat wesentlichen Einfluß auf die Straßenlage des Fahrzeuges und auf die Lebensdauer der Bereifung. Der Luftdruck ist täg­lich mit dem Luftdruckprüfer zu kontrollieren. Der Druck muß vorn und hin­ten 1,6 atü betragen.
Bitte vergessen Sie die Druckkontrolle bei dem Reserverad nicht. Zu ge­gebenem Zeitpunkt würden Sie es sicher bereuen.

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3.25 Radbefestigungen prüfen

2011-01-30 09:25:52 Geändert: 2011-01-30 09:25:56 (1) (Gelesen: 2902)

Radzierdeckel abnehmen, Radmuttern mit Kurbelschlüssel festziehen, Rad­zierdeckel wieder aufdrücken.

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